Seit Donnerstag, 7. Mai, ist die überarbeitete Internetseite des Kunsthauses Wiesbaden online. Die Seite soll die Sichtbarkeit der institutionellen und programmatischen Angebote erhöhen und den Zugang zu Ausstellungsmaterialien, Sammlungsbeständen und Vermittlungsangeboten erleichtern. Zu den neuen Funktionen zählen mehrsprachige Inhalte, multimediale Präsentationen sowie ein digitales Archiv vergangener Ausstellungen.
Digitale Vermittlung und multimediale Bestände
Auf der Webseite können Besucherinnen und Besucher nun digital durch das Kunsthaus navigieren. Ein Teaserfilm führt über das Areal und ein Ausstellungsarchiv stellt vergangene Programme multimedial dar. Interessierte können zudem über einen Rundgang per Actionbound Kunstwerke im öffentlichen Raum mit dem Handy oder Tablet erkunden. Die Onlinepräsenz zeigt außerdem die digitale städtische Kunstsammlung, die Online Datenbank der Artothek, und präsentiert die Künstlerinnen und Künstler, die im im September vergangenen Jahres eröffneten Atelierhaus arbeiten.
Mehrsprachigkeit und automatisierte Übersetzungen
Die Mehrheit der Inhalte wird in zwölf Sprachen angeboten. Die Übersetzungen werden automatisiert unterstützt durch Künstliche Intelligenz, um die Informationen einem internationalen Publikum schnell zugänglich zu machen. Ziel ist es, Besuchende bei der Planung ihres Aufenthalts zu unterstützen und die Vielfalt der analogen und digitalen Angebote verständlich darzustellen.
Barrierefreiheit und inklusive Vermittlungsformate
Das Kunsthaus betont seine Ausrichtung auf breite kulturelle Teilhabe. Die neue Webseite setzt mehrere Anforderungen der Barrierefreiheit um. Erste Inhalte in Gebärdensprache sind bereits verfügbar, darunter eine Vorstellung des Hauses. Zu allen Ausstellungen bietet die Einrichtung kostenfreie inklusive Führungen an. Das Haus versteht sich als Ort des Dialogs über zeitgenössische Kunst und gesellschaftsrelevante Themen, richtet sich an ein breites Publikum und nimmt ausdrücklich auch Menschen mit Einschränkungen in den Blick.
Verortung im städtischen und institutionalisierten Kontext
Das Haus hat sich aus einer ehemaligen Elementarschule und einer Werkkunstschule zum heutigen Kunsthaus entwickelt. Seit 2020 ist die Einrichtung Mitglied im Deutschen Museumsbund und beteiligt sich regelmäßig am Internationalen Museumstag. Mit diesem Engagement verweist das Kunsthaus auf die Rolle von Museen für Verständigung, Toleranz und Vielfalt sowie auf den Anspruch, kulturelle Teilhabe zu fördern.
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