Montag, 19.10.2026

RÜSNAH 360: Warum Rüsselsheim mehr Orte zum Verweilen braucht

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Rüsselsheim liest. Rüsselsheim lebt.

Eine Innenstadt lebt nicht allein von Geschäften, Gastronomie und Veranstaltungen. Sie lebt von Menschen, die gerne dort sind. Rüsselsheim hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Ideen entwickelt, um sein Zentrum attraktiver zu machen. Doch drei Jahre nach dem großen Bürgerwettbewerb zur Zukunft der Innenstadt stellt sich eine entscheidende Frage: Ist es gelungen, aus öffentlichen Flächen wieder echte Aufenthaltsorte zu machen?

Wer über die Zukunft der Rüsselsheimer Innenstadt spricht, landet schnell beim Thema Leerstand. Geschlossene Geschäfte, ungenutzte Ladenflächen und die Frage, wie sich der Einzelhandel wieder stärken lässt, bestimmen seit Jahren einen großen Teil der Diskussion. Das ist verständlich. Eine Innenstadt, in der immer weniger Geschäfte öffnen, verliert an Attraktivität.

Doch die Konzentration auf den Einzelhandel greift zu kurz. Denn selbst wenn morgen jede leer stehende Ladenfläche in der Marktstraße wieder vermietet wäre, wäre damit noch längst nicht garantiert, dass die Menschen gerne in die Innenstadt kommen.

Entscheidend ist nicht nur, was man dort kaufen kann. Entscheidend ist auch, ob man sich dort aufhalten möchte.

RÜSNAH 360 meint: Rüsselsheim muss seine Innenstadt stärker als öffentlichen Lebensraum begreifen. Nicht jeder Besuch muss mit einem Einkauf verbunden sein. Und nicht jede attraktive Fläche braucht ein kommerzielles Angebot.

42 Ideen für eine bessere Innenstadt

Dass diese Erkenntnis keineswegs neu ist, zeigt ein Blick zurück ins Jahr 2023.

Damals startete die Stadt Rüsselsheim im Rahmen des hessischen Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ einen Bürgerwettbewerb. Unter dem Motto „Zukunft machen, Innenstadt gestalten“ konnten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen und Unternehmen Vorschläge einreichen, wie das Stadtzentrum attraktiver werden könnte.

Das Interesse war beachtlich. Insgesamt wurden 42 Projektanträge eingereicht. Nach einer Prüfung galten 25 davon als förderfähig. Ähnliche Vorschläge wurden teilweise zusammengeführt, sodass eine Jury am 13. Juli 2023 schließlich über 22 Projekte entschied. 15 davon wurden für die Umsetzung ausgewählt.

Bis zu 400.000 Euro standen nach Angaben der Stadt für das Gesamtvorhaben zur Verfügung.

Bemerkenswert ist vor allem, welche Ideen die Menschen einbrachten. Es ging keineswegs ausschließlich um neue Geschäfte oder zusätzliche Veranstaltungen.

Vorgeschlagen wurden unter anderem beschattete Sitzgelegenheiten, öffentliche Trinkbrunnen, Spielmöglichkeiten, begrünte Flächen und neue Treffpunkte für unterschiedliche Generationen. Ein Projekt wollte den Europaplatz mit Gesellschaftsspielen und Aufenthaltsmöglichkeiten aufwerten. Ein anderes sah Sonnenschirme über der Marktstraße vor, um an heißen Tagen Schatten zu schaffen.

Die Vorschläge zeigten damit ein ziemlich klares Bedürfnis: Die Menschen wollen ihre Innenstadt nicht nur nutzen, sondern dort Zeit verbringen können.

Was aus den Ideen geworden ist

Es wäre unfair zu behaupten, Rüsselsheim habe seitdem nichts unternommen.

Tatsächlich wurden mehrere Projekte umgesetzt oder zumindest auf den Weg gebracht. In ihrem Abschlussbericht zum Förderprogramm, der im November 2024 vorgestellt wurde, verwies die Stadt unter anderem auf die Gestaltung des Bahnhofsplatzes, einen Spielcontainer am Mainvorland und die Unterstützung kultureller Initiativen wie des Rollwerks.

Auch kleinere Eingriffe in den öffentlichen Raum gehörten dazu.

Für den Friedensplatz wurde eine sogenannte Klimainsel angekündigt, bestehend aus zwei Baumkübeln mit Sitzgelegenheiten, vier zusätzlichen Bänken, zwei Tischen und einem Pflanzbeet. Am Europaplatz sollte ein Spieltisch für Schach und Dame entstehen. Der Garten aller Sinne in der Ludwigstraße sollte als Gemeinschaftsgarten dauerhaft weiterentwickelt werden.

Das sind keine spektakulären Großprojekte. Aber gerade darin liegt ihre Stärke.

Eine Sitzbank verändert keine Stadt über Nacht. Ein Schachtisch löst keine wirtschaftlichen Probleme. Und ein Gemeinschaftsgarten wird keine leer stehenden Ladenflächen vermieten.

Zusammengenommen können solche Maßnahmen jedoch verändern, wie ein öffentlicher Raum wahrgenommen und genutzt wird.

Drei Jahre nach dem Bürgerwettbewerb sollte deshalb weniger die Frage im Mittelpunkt stehen, wie viele Projekte einmal beschlossen wurden. Interessanter wäre eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Angebote werden tatsächlich genutzt? Welche haben sich dauerhaft bewährt? Wo fehlt es weiterhin an Schatten, Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsmöglichkeiten? Und welche zunächst geförderten Projekte haben eine langfristige Perspektive erhalten?

Denn eine erfolgreiche Innenstadtentwicklung lässt sich nicht allein daran messen, wie viele Maßnahmen abgeschlossen oder Fördermittel eingesetzt wurden.

Sie muss sich vor allem daran messen lassen, ob die Menschen im Alltag einen Unterschied bemerken.

Der öffentliche Raum darf kein Konsumzwang sein

Ein besonders wichtiger Aspekt wird bei Diskussionen über lebendige Innenstädte häufig unterschätzt: Nicht jeder Mensch kann oder möchte Geld ausgeben.

Wer sich mit Freunden in einem Café trifft, bezahlt für seinen Aufenthalt. Wer in einem Restaurant sitzt, ebenfalls. Und wer in einem Geschäft einkauft, trägt unmittelbar zur örtlichen Wirtschaft bei.

Doch was ist mit Menschen, die einfach nur zusammenkommen möchten?

Mit Jugendlichen, die nach der Schule einen Treffpunkt suchen? Mit älteren Menschen, die während eines Spaziergangs eine Pause brauchen? Mit Familien, die sich keinen regelmäßigen Restaurantbesuch leisten können oder wollen?

Eine Innenstadt muss auch für diese Menschen funktionieren.

Das bedeutet nicht, dass Gastronomie und Einzelhandel unwichtig wären. Im Gegenteil: Beide profitieren davon, wenn sich Menschen gerne in der Innenstadt aufhalten und regelmäßig wiederkommen.

Aber die Qualität eines Stadtzentrums darf nicht davon abhängen, wie viel Geld seine Besucher dort ausgeben.

Öffentliche Plätze sind schließlich keine erweiterten Verkaufsflächen. Sie gehören allen.

Genau deshalb sind frei zugängliche Sitzgelegenheiten, gepflegte Grünflächen, Spielmöglichkeiten und wettergeschützte Aufenthaltsbereiche keine nebensächlichen Verschönerungen. Sie gehören zur grundlegenden Infrastruktur einer lebenswerten Stadt.

Rüsselsheim hat einen Standortvorteil, den andere Städte gerne hätten

Dabei besitzt Rüsselsheim Voraussetzungen, von denen manche vergleichbare Stadt nur träumen kann.

Die Innenstadt liegt zwischen dem Bahnhof und dem Main. Mit dem Verna-Park, dem Marktplatz, der Festung und dem Mainufer gibt es mehrere Orte, die Geschichte, Naherholung und öffentliches Leben miteinander verbinden können.

Hinzu kommen der Wochenmarkt, kulturelle Einrichtungen und Initiativen sowie die Nähe zu wichtigen Verkehrsanbindungen.

Die Stadt verfügt also keineswegs über einen Standort, dem grundsätzlich die Anziehungspunkte fehlen.

Die größere Herausforderung liegt darin, diese Qualitäten stärker miteinander zu verbinden.

Wer vom Bahnhof durch die Innenstadt in Richtung Main läuft, sollte nicht nur eine Strecke zurücklegen. Der Weg selbst sollte zum Aufenthalt einladen.

Dafür braucht es attraktive Plätze, eine verständliche Wegeführung, gepflegte Straßenräume, Begrünung und Orte, an denen man spontan stehen bleiben oder sich hinsetzen kann.

Das Mainufer ist dabei besonders interessant.

Flüsse prägen die Identität vieler Städte. Sie bieten Erholung, schaffen Freiräume und ermöglichen Begegnungen, ohne dass dafür zwangsläufig ein kommerzielles Angebot erforderlich wäre.

Auch Rüsselsheim könnte die Verbindung zwischen Innenstadt und Main stärker als zusammenhängendes Erlebnis betrachten. Der Landungsplatz, die Marktstraße und die angrenzenden öffentlichen Räume sollten nicht isoliert entwickelt werden, sondern als Teile eines gemeinsamen Stadtraums.

Dass dieser Gedanke bereits in der Stadtplanung angekommen ist, zeigt der Abschlussbericht von „Zukunft Innenstadt“. Darin wurden fünf sogenannte Fokusräume definiert: der Landungsplatz, die Marktstraße, die Bahnhofstraße mit dem Friedensplatz, der Europaplatz und der Bahnhofsplatz.

Die entscheidende Aufgabe besteht nun darin, aus diesen einzelnen Entwicklungsbereichen ein erkennbar attraktives Ganzes zu machen.

Mehr Sicherheit ist wichtig, aber Sicherheit allein schafft noch keine Lebensqualität

Die Diskussion über die Innenstadt hat 2026 allerdings noch eine weitere Dimension bekommen.

Im Juli informierte Oberbürgermeister Patrick Burghardt über zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.

Nach Angaben der Stadt waren zu diesem Zeitpunkt zehn Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten in zwei Dienstgruppen im Einsatz. Fünf weitere Stellen sollten hinzukommen. Zusätzlich plante die Stadt drei weitere Kräfte für die Verkehrsüberwachung.

Auch eine Videoschutzanlage im Bahnhofsbereich war angekündigt, deren Inbetriebnahme für Ende 2026 vorgesehen wurde. Bereits im Juni 2025 war eine Waffenverbotszone eingerichtet worden.

Diese Maßnahmen zeigen, dass die Stadt auf bestehende Probleme im öffentlichen Raum reagiert.

Und selbstverständlich gilt: Menschen müssen sich in ihrer Innenstadt sicher fühlen können. Verschmutzung, Belästigungen und Konflikte dürfen nicht ignoriert werden.

Allerdings wäre es ein Fehler, Aufenthaltsqualität vor allem als ordnungsrechtliche Aufgabe zu verstehen.

Eine Innenstadt wird nicht automatisch lebendiger, weil mehr Kontrollen stattfinden oder Kameras installiert werden.

Sicherheit und Lebensqualität hängen zwar zusammen, sind aber nicht identisch.

Eine gut beleuchtete, gepflegte und regelmäßig genutzte Grünfläche kann ebenso zu einem positiven Sicherheitsgefühl beitragen wie sichtbare Ordnungskräfte. Ein öffentlicher Platz, auf dem Familien, ältere Menschen und Jugendliche selbstverständlich zusammenkommen, entwickelt eine andere Atmosphäre als eine Fläche, die überwiegend als Durchgangsraum wahrgenommen wird.

Die Stadt scheint diese Zusammenhänge durchaus zu erkennen.

Als Beispiel verwies Burghardt im Juli auf die „LöwenLounge“ am Löwenplatz. Das vom Land Hessen geförderte Reallabor wird von jungen Menschen ehrenamtlich getragen und soll neue Nutzungsmöglichkeiten für den Platz erproben.

Solche Projekte sind wichtig, weil sie nicht nur Probleme bekämpfen, sondern neue Perspektiven für öffentliche Räume schaffen.

Genau dieser Ansatz sollte stärker in den Mittelpunkt rücken.

Die Zukunft der Innenstadt entscheidet sich auch im Kleinen

Natürlich kann sich Rüsselsheim angesichts seiner finanziellen Herausforderungen nicht jeden städtebaulichen Wunsch erfüllen.

Große Umbauten kosten Geld. Neue Grünflächen müssen gepflegt werden. Öffentliche Einrichtungen verursachen laufende Ausgaben. Und auch scheinbar kleine Projekte benötigen Menschen, die Verantwortung für ihren langfristigen Betrieb übernehmen.

Deshalb wäre es wenig überzeugend, einfach möglichst viele neue Investitionen zu fordern.

Doch eine bessere Aufenthaltsqualität muss nicht immer mit millionenschweren Bauvorhaben beginnen.

Oft sind es überschaubare Maßnahmen, die eine unmittelbare Wirkung entfalten können: zusätzliche Sitzmöglichkeiten an sinnvollen Standorten, konsequente Pflege bestehender Grünflächen, mehr Schatten an stark genutzten Plätzen oder niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche.

Gerade vor dem Hintergrund knapper Haushaltsmittel sollte die Stadt genauer untersuchen, welche Maßnahmen mit vergleichsweise wenig Geld einen spürbaren Nutzen erzeugen.

Ein weiterer Punkt ist die dauerhafte Pflege.

Eine neu gestaltete Fläche kann bei ihrer Eröffnung noch so einladend aussehen. Wenn wenige Jahre später Sitzgelegenheiten beschädigt, Beete ungepflegt oder Angebote nicht mehr nutzbar sind, verliert die ursprüngliche Investition einen erheblichen Teil ihres Wertes.

Deshalb braucht erfolgreiche Innenstadtentwicklung nicht nur neue Projekte, sondern auch ein Konzept für deren Erhalt.

Leerstand und Aufenthaltsqualität gehören zusammen

In unserem früheren RÜSNAH-360-Kommentar „Warum Leerstand nicht zur Normalität werden darf“ haben wir bereits darauf hingewiesen, dass dauerhaft ungenutzte Geschäftsräume das Erscheinungsbild und die Entwicklung der Innenstadt beeinträchtigen.

An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert.

Doch Leerstand ist eben nur ein Teil der Herausforderung.

Neue Geschäfte brauchen Kundschaft. Kundschaft entsteht dort, wo Menschen regelmäßig unterwegs sind. Und Menschen kommen besonders gerne an Orte zurück, an denen sie sich wohlfühlen.

Daraus ergibt sich ein Zusammenhang, der in der kommunalpolitischen Diskussion stärker berücksichtigt werden sollte.

Die Attraktivität einer Innenstadt lässt sich nicht allein durch die Förderung des Einzelhandels verbessern. Umgekehrt kann eine angenehm gestaltete Innenstadt dazu beitragen, bessere Voraussetzungen für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen zu schaffen.

Ein zusätzlicher Laden ist deshalb nicht zwangsläufig wichtiger als ein attraktiver öffentlicher Platz. Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben, und beides kann sich gegenseitig stärken.

Dass wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung zusammengehören, zeigt auch das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das die Stadtverordnetenversammlung am 18. Juli 2023 verabschiedete. Neben Einzelhandelsflächen und Sortimenten wurden darin ausdrücklich auch Aufenthaltsqualität und Erreichbarkeit untersucht.

Die Grundlagen sind also vorhanden.

Nun kommt es darauf an, diese verschiedenen Perspektiven in der praktischen Stadtentwicklung konsequent zusammenzuführen.

Rüsselsheim braucht eine Innenstadt, die auch ohne Anlass funktioniert

Vielleicht ist das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Innenstadt am Ende erstaunlich einfach.

Kommen Menschen nur dann ins Zentrum, wenn sie etwas Bestimmtes erledigen müssen? Oder gehen sie auch deshalb dorthin, weil sie gerne dort sind?

Wer ausschließlich zum Einkaufen, für einen Behördentermin oder auf dem Weg zum Bahnhof durch die Stadt läuft, nimmt die Innenstadt vor allem als funktionalen Raum wahr.

Wer sich dagegen spontan auf eine Bank setzt, Bekannte trifft, mit Kindern eine Pause macht oder einfach die Atmosphäre genießt, entwickelt eine andere Beziehung zu diesem Ort.

Genau darin liegt eine Chance für Rüsselsheim.

Die Stadt muss nicht versuchen, jedes Problem der Innenstadt durch neue Geschäfte, zusätzliche Veranstaltungen oder größere Bauprojekte zu lösen.

Sie sollte vielmehr konsequent daran arbeiten, dass ihre öffentlichen Räume auch zwischen den Veranstaltungen, außerhalb der Ladenöffnungszeiten und ohne kommerzielle Angebote attraktiv bleiben.

Dazu gehört eine ehrliche Bewertung der bisherigen Innenstadtprojekte. Gute Ideen sollten dauerhaft erhalten und weiterentwickelt werden. Weniger erfolgreiche Ansätze müssen hinterfragt werden dürfen. Und Bürgerbeteiligung sollte nicht mit der Auswahl von Förderprojekten enden.

Denn die Menschen vor Ort wissen häufig am besten, wo Sitzgelegenheiten fehlen, welche Plätze gemieden werden und welche Bereiche sich mit einfachen Mitteln verbessern ließen.

RÜSNAH 360 meint: Rüsselsheim hat in den vergangenen Jahren viele Ideen für eine lebendigere Innenstadt gesammelt und erste wichtige Schritte unternommen. Jetzt muss daraus eine dauerhafte Entwicklung werden. Nicht die Zahl der Projekte ist entscheidend, sondern die Frage, ob Menschen gerne dort Zeit verbringen. Eine erfolgreiche Innenstadt ist schließlich mehr als eine Ansammlung von Geschäften. Sie ist ein gemeinsamer Lebensraum. Und manchmal wäre schon viel gewonnen, wenn Rüsselsheim den Menschen mehr Gründe gäbe, einfach zu bleiben.

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