Der Deutsche Aktienindex (DAX) zeigt sich weiterhin stark, klettert auf über 24.500 Punkte und nähert sich damit der Bestmarke von 24.639 Punkten. Diese Entwicklung erfolgt trotz der US-Zinsspekulationen, die die Finanzmärkte in Unruhe versetzen. Besonders die schwachen Arbeitsmarktzahlen in den USA verstärken die Hoffnungen auf bevorstehende Zinssenkungen, die wiederum Einfluss auf den Aktienmarkt haben könnten.
Auffällig ist, dass der DAX scheinbar unbeeindruckt von den Auswirkungen des US-Shutdowns und der schwächeren US-Wirtschaft ist. Während andere Indizes leicht zurückgehen, erreicht die Nasdaq sogar ein Rekordhoch. Inmitten dieser Gemengelage melden sich auch diverse Unternehmen zu Wort: Tesla verzeichnet trotz rückläufiger Verkäufe einen Absatzrekord, Thyssenkrupp und EP Group beenden ihr Stahl-Joint-Venture, BASF behält sein Katalysatorengeschäft und plant einen Aktienrückkauf, Stellantis verzeichnet Wachstum in Italien und den USA, und OpenAI strebt nach einem halben Billion Dollar Unternehmenswert.
Analysten sind optimistisch gestimmt für die Jahresendrally, warnen jedoch vor möglichen Risiken, die mit dem anhaltenden US-Shutdown einhergehen. Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt somit volatil, wobei positive Entwicklungen bei verschiedenen Unternehmen und Indizes weiterhin sichtbar sind.

