Das Projekt ‚Housing First‘ bietet wohnungslosen Frauen, insbesondere Müttern mit Kindern, eine unkomplizierte Möglichkeit, ein Zuhause zu finden und somit einen Neuanfang zu starten. Die Initiative ‚Housing First für Frauen‘ wurde ins Leben gerufen, um genau dieser besonders vulnerablen Gruppe zu helfen. Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist Branka Schmidt, die nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und der ausbleibenden Mietzahlungen des Jobcenters wohnungslos wurde.
Die zentrale Idee des Projekts liegt darin, wohnungslosen Frauen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage ein sicheres Zuhause zu bieten. Eine eigene Wohnung wird als entscheidender Baustein für ein neues Leben betrachtet, der Schutz, Selbstbestimmung und Würde verleiht. Besonders problematisch ist die verdeckte Wohnungslosigkeit bei Frauen, da sie oft auf Unterstützung von Bekannten angewiesen sind und dadurch weniger sichtbar werden.
Die Herausforderungen, denen wohnungslose Mütter gegenüberstehen, werden durch ‚Housing First‘ gezielt angegangen. Es wird deutlich, dass Wohnungslosigkeit jeden treffen kann und verschiedene Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Schwangerschaft oder familiäre Strukturen dazu beitragen. Die Initiative zeigt eindrucksvoll, wie essentiell eine eigene Wohnung für Stabilität und Selbstbestimmung ist, insbesondere für wohnungslose Frauen mit Kindern.
Auch interessant:

