Donnerstag, 22.01.2026

Die dunkle Gedankenwelt von Alexander S.: War er ein Rechtsextremer?

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Rüsselsheim liest. Rüsselsheim lebt.

In Mannheim erschütterte im März eine tragische Amokfahrt die Öffentlichkeit, bei der zwei Menschen brutal getötet und elf weitere schwer verletzt wurden. Der Täter dieser schrecklichen Tat, Alexander S., wirft aufgrund seiner düsteren Gedankenwelt und verschiedener Hinweise die Frage auf, ob er möglicherweise einer rechtsextremen Gesinnung angehörte.

Nach der Amokfahrt wurde Alexander S. von der Polizei apathisch und verwirrt festgenommen. Die Ermittler stießen auf alarmierende Anzeichen, die auf eine mögliche Verbindung des Täters zur rechtsextremen Szene hindeuten. Unter anderem wurden judenfeindliche Witze und Hinweise auf rechtsextreme Aktivitäten wie die Verbreitung von extremistischen Parolen auf Facebook entdeckt.

Weiterhin ergaben sich Informationen über Alexanders Kontakte zu rechtsextremen Gruppierungen und seinem Interesse an entsprechender Musik. Trotz einer Diagnose einer krankhaften Störung wurde Alexander S. nicht als schuldunfähig eingestuft.

Die Ermittler intensivieren ihre Untersuchungen bezüglich der möglichen rechtsextremen Gesinnung von Alexander S. und beleuchten parallel dazu medizinische und psychologische Hintergründe. Obwohl seine Schuldfähigkeit bestätigt ist, lassen seine psychische Vorgeschichte und sein Verhalten auf eine tiefgreifendere Störung schließen, die neue Einblicke in die verstörende Tat gewähren.

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