Donnerstag, 22.01.2026

Das analoge Spiel: Warum Brettspielcafés eine Gegenbewegung zur Digitalisierung sind

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Rüsselsheim liest. Rüsselsheim lebt.

In vielen Städten eröffnen Spielecafés, in denen Menschen zusammenkommen, um analoge Brettspiele zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben. Dieser Artikel beleuchtet die Attraktivität des gemeinsamen Spielens trotz der Digitalisierung.

Spielecafés dienen als Treffpunkt für Gemeinschaft und Spaß, während die Beliebtheit von Brettspielen in Deutschland stetig wächst. Aktuell erfreuen sich Brettspielcafés wie der Bingo Club in Köln großer Beliebtheit, indem sie eine Vielzahl an Spielen anbieten und Menschen die Möglichkeit geben, sich abseits digitaler Technologien zu amüsieren.

Statistiken zeigen, dass rund 5,6 Millionen Deutsche regelmäßig Brett- oder Kartenspiele spielen. Der Markt für Brettspiele bleibt stabil und dynamisch, mit jährlich 1.000 bis 1.500 neuen Spielen, die die Vielfalt des Angebots erweitern.

Die Etablierung von Brettspielen als Gegenbewegung zur digitalen Welt und als Mittel zur digitalen Entgiftung unterstreicht die Sehnsucht nach echten Begegnungen und dem Bedürfnis nach einem ‚Digital Detox‘. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Spielwissenschaft wider und in der Anerkennung der Brettspiele als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO.

Das gemeinsame Spielen von analogen Brettspielen in Spielecafés bietet eine einzigartige Gelegenheit zur Begegnung und zum gemeinsamen Erleben. Brettspiele gewinnen als Kulturgut und als soziale Plattform zunehmend an Bedeutung, sowohl für die Spieler als auch für die Wissenschaft und Politik.

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