Mittwoch, 03.06.2026

Nach Sanierung: Grundschule Hasengrund mit Aufzug und modernisierten Räumen wieder im Betrieb

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Die Grundschule Hasengrund in Rüsselsheim ist nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder vollständig in Betrieb. Der Brandschaden im Untergeschoss wurde behoben, Unterrichtsräume wurden modernisiert, und erstmals ist das Hauptgebäude barrierefrei mit einem Aufzug erreichbar. Die Stadt und die Schulleitung markierten das Ende der Bauphase mit einer symbolischen Schlüsselübergabe.

Sanierungsschritte und Baumaßnahmen

Im Rahmen der Arbeiten wurden die betroffenen Räume hell und farbenfroh neu gestaltet. Zusätzlich erneuerte die Stadt WC-Anlagen und die Lehrküche, beseitigte Schadstoffe in den Treppenhäusern und ließ die Fassade des Hauptgebäudes neu streichen. Der Einbau eines Aufzugs macht das Hauptgebäude erstmals barrierefrei nutzbar.

Stadtrat Simon Valerius betonte, dass die Maßnahmen in mehreren, aufeinander abgestimmten Bauphasen während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt wurden. Das habe Verständnis und Improvisation von allen Beteiligten verlangt. Gleichzeitig sei so der Unterricht jederzeit aufrechterhalten und die nachhaltige Nutzung des Gebäudes sichergestellt worden. Valerius wertete das Projekt als eine deutliche Investition der Stadt in eine zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur.

Sportfest als Abschluss der Arbeiten

Die Schlüsselübergabe ging ohne Unterbrechung in ein Sportfest über. Die Schule hatte einen „Sportsfinderday Mini“ der Sportjugend Hessen organisiert. Etwa 350 Kinder konnten an rund 40 Stationen sportliche Angebote ausprobieren. Der frühere Fußballprofi Oualid Mokhtari begrüßte die Schülerinnen und Schüler und unterstrich, dass Sport zwar wichtig ist, Schule aber stets an erster Stelle stehe.

Offene Restarbeiten und Kosten

Nach Abschluss der größeren Baumaßnahmen stehen noch kleinere Restarbeiten an. In einem Teil des Außenbereichs müssen noch Erdarbeiten beendet werden. Die Interims-Containeranlage III soll voraussichtlich bis Ende Juni 2026 abgebaut werden. Die Projektkosten belaufen sich auf 6,1 Millionen Euro; ein Teil der Summe wird durch Versicherungszahlungen gedeckt.

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