Die Stadt Rüsselsheim am Main gehört zu sechs Pilotkommunen, die im Rahmen der Initiative KOMPASSbahnhof für ihr Engagement gewürdigt wurden. Die Auszeichnung folgt auf mehrjährige Beteiligung am Landesprogramm KOMPASS und soll die Sicherheit und Ordnung im Bereich des Bahnhofs verbessern.
Hintergrund der Initiative
Rüsselsheim ist seit acht Jahren Teil des Präventionsprogramms KOMPASS des Hessischen Innenministeriums. Bei der Erweiterung zur Teilinitiative KOMPASSbahnhof wurde die Stadt vor zwei Jahren zur Modulkommune ernannt. In einer Pilotphase arbeiten die sechs beteiligten Kommunen Rüsselsheim, Fulda, Hofgeismar, Neustadt, Maintal und Hofheim am Taunus gemeinsam mit den zuständigen hessischen Polizeipräsidien, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG. Ziel der Kooperation sind Sicherheits- und Ordnungspatenschaften rund um Bahnhöfe und Bahnhofsumfelder.
Konkrete Maßnahmen am Bahnhof Rüsselsheim
Als Ergebnis der Zusammenarbeit wurde unter anderem ein erweiterter Müllabfuhrservice am Bahnhof vereinbart. Die Stadt dokumentiert regelmäßig die Sauberkeit auf dem Bahnhofsgelände und übermittelt die Befunde an das Bahnhofsmanagement. Nach einer Ortsbegehung veranlasste die Deutsche Bahn zusätzliche Reinigungen im Bereich der Gleise. Am Bahnhof Opelwerk konnten bauliche Mängel beseitigt werden.
Weitere Vorhaben sind in Planung. Geplant ist eine künstlerische Gestaltung der Personenunterführung mittels Graffiti. Außerdem ist die Inbetriebnahme einer Videoschutzanlage im Bereich des Bahnhofs für Ende 2026 vorgesehen.
Auszeichnung und Bedeutung für die Stadt
Mit der Würdigung für KOMPASSbahnhof hat Rüsselsheim nun alle drei Auszeichnungen des Landesprogramms KOMPASS erhalten: das KOMPASSbahnhof-Siegel, das KOMPASS-Sicherheitssiegel und das KOMPASS-Cybersicherheitssiegel. Oberbürgermeister Patrick Burghardt wertet die Arbeit als weiteren Baustein, um die Lage rund um den Bahnhof spürbar und nachhaltig zu verbessern, und verweist auf die Wirkung der verstärkten Zusammenarbeit und Vernetzung.
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